Nikola Mach, Dozentin für Elementare Musikpädagogik, war an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart über Erasmus zu Gast.
Von 18. bis 22. Mai 2026 besuchte ich im Rahmen eines Erasmus+-Programms die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, um den dortigen Studiengang Elementare Musikpädagogik (EMP) kennenzulernen. Bereits im Vorfeld wurde für mich ein dichtes Programm zusammengestellt, sodass nur wenig Zeit blieb, die Stadt selbst zu erkunden. Passend zum Stuttgarter Theaterplakat „Die Zeit ist aus den Fugen“ wirkt auch die Stadt selbst derzeit etwas aus den Fugen geraten. Die großflächige Baustelle rund um den Hauptbahnhof prägt seit mittlerweile zehn Jahren das Stadtbild und ist allgegenwärtig. Während meines Aufenthalts hatte ich die Gelegenheit, mich mit fünf Lehrenden des EMP-Studiengangs auszutauschen und Lehrveranstaltungen in den Bereichen Bewegung, Tanz, Rhythmik, Perkussion, Lehrpraxis sowie Theorie der Elementaren Musikpädagogik zu besuchen.
Singen.Bewegen.Sprechen.
Darüber hinaus konnte ich das Programm SBS („Singen. Bewegen. Sprechen.“) kennenlernen. Dabei handelt es sich um eine Zusatzausbildung innerhalb des EMP-Studiums, die Absolventinnen und Absolventen dazu befähigt, im Rahmen des Sprachförderprogramms des Landes Baden-Württemberg das Fach „Singen. Bewegen. Sprechen.“ in Kindergärten und Schulen zu unterrichten. Dieser Bildungsansatz hat mir besonders gut gefallen: er ermöglicht eine flächendeckende, niederschwellige Sprachförderung durch die Verbindung von Musik, Bewegung und Sprache. Insgesamt war der Aufenthalt sehr intensiv und bereichernd und ich kehrte mit zahlreichen Ideen zurück.
