Josef Pratl - erstes Ehrenmitglied der JHP

AUF DEN SPUREN DES MEISTERS: JHP ehrt Josef  Pratl für seine Haydn-Forschung

Die Joseph Haydn Privathochschule (JHP) hat vor kurzem Josef Pratl zu ihrem ersten Ehrenmitglied ernannt.

Der Eisenstädter war Generaldirektor der BEWAG (heute Burgenland Energie), ist einer der anerkanntesten Haydn-Forscher Österreichs und Mitbegründer der Internationalen Haydnstiftung. Pratl erforschte jahrelang unermüdlich die Geschichte Joseph Haydns. Er sei von dieser Ehrung überrascht worden, sagte Pratl bescheiden: „Nach so vielen Jahren ist das ein wunderschöner Abschluss für mein Leben.“

Haydn-Briefe Haydn-Briefe als Auslöser

Pratls Leidenschaft für Joseph Haydn begann 1993. Damals tauchten bei Sotheby’s in London wertvolle Haydn-Briefe auf. – Kostenpunkt sechs Millionen Schilling, umgerechnet rund 440.000 Euro. Josef Pratl begann, unermüdlich Spenden zu sammeln, um die Briefe für das Burgenland kaufen zu können. Damit wurde der Grundstein für die heute international renommierte Haydn Stiftung Eisenstadt gelegt. Nach seiner Pensionierung machte sich Pratl daran, die Esterhazy-Archive auf Burg Forchtenstein und in Budapest akribisch zu durchforsten. Er entdeckte mehr als 21.000 Schriftstücke über Joseph Haydn, seine Musik und seine Hofkapelle.

„Pratl ist ein Wissenschafter, der für Joseph Haydn und die Forschung brennt, der leidenschaftlich ist und das alles aus dem Antrieb der Neugier gemacht hat. Das sind Werte, die wir unseren Studierenden eins zu eins weitergeben können,“ meinten JHP-Rektor Gerhard Krammer und Geschäftsführer Michael Gerbavsits.

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