Musik verbindet Menschen über Ländergrenzen hinweg – dieses Motto stand bei den Erasmus Days 2026 im Mittelpunkt. Auch die Joseph Haydn Privathochschule (JHP) in Eisenstadt nahm an den europaweiten Aktionstagen teil.
Die Erasmus Days zeigten, wie lebendig Europa klingt, wenn Menschen, Kulturen und musikalische Ideen aufeinandertreffen. Österreichweit fanden 230 Aktivitäten statt. In der Joseph Haydn Privathochschule standen Erfahrungsberichte ehemaliger Erasmus-Studierender, die Vorstellung der aktuellen Austauschstudierenden und ein Get-together auf dem Programm. Höhepunkt war das Cello-Konzert im Kammermusiksaal. Organisiert wurden die „Erasmus Days“ an der JHP von Erasmus-Koordinator Alexander Gangoly-Madl: „Mit den Erasmus Days wird die Bedeutung grenzüberschreitender Begegnungen für die musikalische Ausbildung unterstrichen. Sie zeigen, dass internationale Mobilität weit mehr als ein Studienaufenthalt im Ausland ist.“ An der JHP studieren ab dem Herbstsemester fünf neue Student*innen im Erasmus+-Programm.
Neue Perspektiven
Rektor Gerhard Krammer: „Gerade für eine künstlerisch ausgerichtete Hochschule eröffnet das Erasmus+-Programm vielfältige Möglichkeiten: Studierende und Lehrende können neue musikalische Perspektiven kennenlernen, Erfahrungen im internationalen Umfeld sammeln und Kontakte zu Partnerinstitutionen knüpfen.“ Geschäftsführer Michael Gerbavsits ergänzt: „Der Austausch unterschiedlicher Kulturen und Ausbildungsansätze bereichert dabei nicht nur die künstlerische Entwicklung, sondern stärkt auch das europäische Gemeinschaftsgefühl.“
Die Erasmus Days 2026 machten deutlich: Internationaler Austausch ist weit mehr als ein Blick über den Tellerrand – er ist eine Einladung, gemeinsam Neues zu wagen, voneinander zu lernen und über sich hinauszuwachsen.
