Doz.in (privH) Dr. Camilla Köhnken

Ausbildung:
Jungstudium und Grundstudium (1999–2004) an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Pierre-Laurent Aimard, künstlerisches Diplom an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt bei Lev Natochenny und Joachim Volkmann (2005–08); Professional Studies Diploma an der Mannes School of Music/College of Performing Arts bei Jerome Rose (2008–10) mit Stipendien des DAAD u.a.; MA in Spezialisierter Musikalischer Performance bei Filippo Gamba sowie Musikpädagogik (instrumental) bei Claudio Martínez Mehner an der Hochschule für Musik Basel (2010–14).
Pädagogische Tätigkeiten:
Klavierklasse an der Musikschule Zürcher Oberland (2012–14); Co-Leitung von Seminaren für Bachelor-Studierende an der Hochschule der Künste Bern zum Thema Interpretationspraxis des 19. Jahrhunderts mit Kai Köpp (2014–18); Seminare für Doktorand_innen am Orpheus Institute for Artistic Research, Gent (2019–22); Vorlesung Musikgeschichte Romantik und Moderne an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (2023).
Künstlerische Tätigkeiten:
Solistische und kammermusikalische Auftritte in Europa, Amerika und Israel. Mitglied in zwei Kammermusik-Ensembles: "Ivory & Reed" mit Saxophonist Pedro Pablo Cámara Toldos (seit 2012) sowie "Philon Trio" mit David da Silva, Klarinette und Adam Newman, Viola (seit 2013); zahlreiche CDs, Radioauftritte, Residenzen (z.B. Prussia Cove, England oder Banff, Kanada).
Wissenschaftliche Tätigkeiten/Publikationen:
Dissertation an der Universität Bern über Franz Liszts Interpretationspraxis und die Aufnahmen seiner Schüler im Rahmen der SNF-Forschungsprofessur zu instruktiven Notenausgaben des 19. Jahrhunderts von Kai Köpp an der HKB Bern, 2014–18; Postdoktorat in Tom Beghins Forschungsgruppe am Orpheus Institute for Artistic Research in Gent, 2019–22; Mitarbeit an Projekten der Hochschule für Musik Bern (zum Pianisten Josef Weiss und zu Luigi Cherubinis theoretischer Lehre am Pariser Conservatoire, 2022–25); Mitarbeit an Praxisprojekt an der Hochschule für Musik Basel mit Claudio Martinez Mehner zu dynamischen Hervorhebungen in Klaviermanuskripten Mozarts und Beethovens (2025–26).
Seit Oktober 2023 hauptsächliche Forschungstätigkeit an der JHP Eisenstadt zur Aufführungspraxis des 19. Jahrhunderts.