ERFOLGREICHER BURGENLÄNDISCHER WEG

ERFOLGREICHER BURGENLÄNDISCHER WEG: Die Joseph Haydn Privathochschule gibt den Ton an

2025 war ein spannendes und erfolgreiches Jahr für die Joseph Haydn Privathochschule Burgenland (JHP). Mit 46 Abschlüssen und 48 Studienanfänger:innen im neuen Studienjahr ist das von LH Hans Peter Doskozil initiierte Konzept, das ehemalige Haydn Konservatorium in eine Hochschule für Musik zu überführen, voll aufgegangen.

„Die Joseph Haydn Privathochschule zeigt eindrucksvoll, wie wir im Burgenland Tradition, Qualität und Zukunft verbinden. Wir investieren bewusst in exzellente Ausbildung, weil Bildung, Forschung und Kultur entscheidende Standortfaktoren für unser Land sind“, betont LH Doskozil. Zu den Highlights des vergangenen Jahres zählt unter anderem die Kooperation mit dem ORF für die Konzertserie „Talente aus dem Burgenland“, die auch 2026 fortgesetzt wird. Das nächste Konzert findet am 15. Jänner 2026 im ORF-Funkhaus statt. Ebenfalls vielversprechend läuft die Kooperation mit der Militärmusik Burgenland. Sie ist ein wichtiger Partner, die der JHP regelmäßig als Lehrproben-Orchester zur Verfügung steht. Sehr gut angenommen werden die diversen Konzertformate, von „Jammit“, wo vor allem Jazz im Blickpunkt steht, bis zu den großen Orchesterkonzerten. Nächster Fixpunkt: Am 7. Mai 2026 dirigiert Ola Rudner das „Konzert 4peace“ mit dem Orchester der JHP in Raiding. Auch personell wurden 2025 Weichen gestellt. Im Oktober übernahm Michael Gerbavsits als neuer Geschäftsführer die Agenden von Franz Steindl. Rektor Gerhard Krammer bekam im Herbst das Komturkreuz des Landes verliehen.

Wissenschaftliches Zentrum der burgenländischen Musik und Verlängerung der Akkreditierung im Fokus

Zu den wichtigsten Aufgaben für die kommenden Jahre zählt die Verlängerung der Akkreditierung als Hochschule. „Dieser Status wurde der JHP im März 2023 verliehen, jetzt geht es darum, diesen zu verlängern und den Hochschulstandort Burgenland zu gewährleisten“, erklärt Rektor Gerhard Krammer. Dabei kommen der Erforschung und Entwicklung der Künste mit speziellem Augenmerk auf Haydn, Liszt und die burgenländische Musikgeschichte eine zentrale Bedeutung zu. Mit dem Schwerpunkt „Mathetik“ profiliert sich die JHP international im Bereich der pädagogischen Forschung. Ausser Zweifel steht die akademische Qualität der JHP. Rektor Gerhard Krammer: „Die Lehrenden sind als Künstler:innen, Komponist:innen und Pädagog:innen international erfolgreich. Dadurch ist die Verbindung mit der Praxis und den aktuellen Anforderungen des Berufslebens auf höchster Ebene garantiert. In Form des „Artistic research“ wurde auch die Forschung implementiert. Das ist eine der Voraussetzungen für den Status einer Hochschule.“ Geschäftsführer Michael Gerbavsits ergänzt: „Das oberste Gebot bleibt die Qualität. Fakt ist: Für das Studienjahr 2025/2026 hatten wir 350 Anmeldungen, das ist Rekord. Außerdem arbeiten wir mit 17 internationalen Organisationen zusammen.“

Hochqualifizierte Bildungseinrichtung

An der JHP werden vier Studiengänge angeboten, Bachelorstudien mit acht Semester und Masterstudien mit vier Semester Dauer, jeweils in künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Studienrichtungen. Dabei werden die historischen Wurzeln mit Musik von heute kombiniert. Studierende aus fast 40 Ländern und Mitarbeiter:innen aus elf Nationen unterstreichen den internationalen Charakter der Hochschule. In diesem Studienjahr erweitern drei neue Gastdozent:innen das vielfältige Studienangebot. Mit Glasharmonika und Jazz-Violine bietet die JHP Studienschwerpunkte an, die es so nur im Burgenland gibt. Erfreulich ist die hohe Zahl der burgenländischen Absolvent:innen im laufenden Studienjahr: „52% der inländischen Studierenden kommen aus dem Burgenland. Damit erfüllt die JHP eine ihrer wesentlichen Aufgaben, nämlich die Qualität der heimischen Musikausbildung nachhaltig zu steigern“, erklären Gerbavsits und Krammer abschließend.

Infos unter www.jhp.ac.at.

Die verschiedenen Konzertformate der JHP werden sehr gut angenommen.


Freuen sich über den Erfolg der JHP: Bildungslandesrätin Daniela Winkler, Rektor Gerhard Krammer, GF Michael Gerbavsits